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Stress less - live more. Aber wie?

Jobwelt-Coaching #blog

Die lauen Sommernächte tauschen sich gegen kalte Herbstabende. Die Sommerbrise übergibt ihre Aufgabe an den rauen Septemberwind. Die Arbeitsberge im Büro nehmen nun den Platz des Sandstrandes vom letzten Urlaub ein. Das Meeresrauschen wird ab sofort wieder übertönt von Straßenlärm. Die Idylle des Urlaubsortes wird durch die Realität zurück in der Heimat zerstört. Zack: Willkommen zurück im stressigen Alltag! Doch muss Alltag immer stressig sein? Wir verraten hier ein paar wertvolle Tipps, wie Du auch nach dem Urlaub entspannen kannst. Und ein Hinweis vorweg: Nein, es handelt sich nicht um Bier, Pillen oder andere Süchte. Und nein, die Umsetzung kostet fast nichts und wir versprechen Dir auch keine Wunderpillen, die über Nacht wirken. Es verlangt nichts von Dir, außer Deine Bereitschaft!

Wollen wir zuerst ein wenig aufklären, warum Stress überhaupt entsteht:

  • Du nimmst Dir zu viel vor.
  • Du nimmst Dir zwar nicht zu viel vor, aber die Dinge, die Du Dir vornimmst, planst Du schlecht oder gar nicht.
  • Du planst keine Auszeiten ein.
  • Du hast kein passendes Ventil gefunden, den Stress abzubauen.

Wichtig ist auch noch, dass Du weißt, dass es sowohl emotionalen, als auch physischen Stress gibt. Man kann emotionalen Stress schlecht durch Bewegung abbauen und physischen schlecht durch mentale Methoden. Du wirst Dich jetzt bestimmt fragen, was du tun kannst? Wenn nicht, ist der Text für Dich hier zu Ende.

Schön, dass Du weitergelesen hast. Jetzt kommt nämlich die Auflösung.

Kennst Du das? Du kommst von der Arbeit nach Hause und hier wartet eigentlich noch mehr "Arbeit": Partner, Kinder, Haushalt, Hobby, Verwandte, Kultur, Treffen, Sport, Vereine - Du darfst in Deinem Geiste die Liste gerne vervollständigen. Damit Du also überhaupt in den Genuss von Stressfreiheit kommst, ist ein erster wichtiger Schritt, einen gut strukturierten Zeitplan zu haben.

Viele Menschen stresst es, viele Termine zu koordinieren oder überhaupt, welche zu haben. Vor allem, wenn sie bereits die Arbeit sehr fordert. Doch das eigentliche Problem sind nicht die Verabredungen, sondern die Planung. Versuche deshalb alle Termine, die Du schon vorausplanen kannst, bereits zu vereinbaren und im Kalender zu fixieren. Denn alles, was Du aufschreibst, schwirrt Dir nicht mehr im Kopf herum und Du bist freier zu genießen, wenn Du gerade nichts zu tun hast. Pläne und Listen sind überhaupt und immer ein guter Tipp! Somit fällt es schwerer, Dich zu verzetteln. Und Du hast immer vor Augen, was Du eigentlich tun könntest, solltest oder müsstest.

Doch kommen wir nun weg von den Terminen und hin zu Deiner Freizeit. Fällt es Dir schwer, nach der Arbeit oder in der Zeit für Dich allein, abzuschalten? Dann können folgende Tipps sehr hilfreich sein:

1. Mandalas oder Bilder ausmalen.

Es wirkt vielleicht etwas kindisch, oder vielleicht sogar verstörend, aber sich auf die kleinen Kästchen zu konzentrieren und sie bunt auszumalen, hat entspannende, manchmal fast meditative Wirkung! Probier es aus, danach kannst Du es immer noch Deine Kindern überlassen. Bitte nimm nicht den Kindern die Malbücher weg, das wäre gemein!

2. Spaziergänge.

Oft hat man nach der Arbeit den "Kopf voll", oder die Gedanken drehen sich im Kreis, man kann einfach nicht abschalten. Pack Dich zusammen und gehe allein an einen ruhigen Ort, zum Beispiel mit dem Hund in den Wald oder einen Feldweg entlang. Lass' dein Smartphone zu Hause, es wird Dich nicht vermissen. Gehe einfach 1-2 Stunden einfach nur dahin und bewundere Deine Umgebung. Nimm wahr, was da ist.

3. Tagebuch schreiben.

Sich den Frust aus dem Alltag von der Seele zu schreiben, hilft enorm, sich zumindest vom seelischen Stress zu befreien. Wenn der Ballast aus dem Kopf ist, wirst Du wieder freier und empfänglicher für das Hier und Jetzt und für neue Ideen. Wenn Du lieber zeichnest und malst, ist das auch okay. Wir werden Dir dazu keine Prüfungsfragen stellen.

4. Achtsamkeit üben.

Warum glaubst Du, ist es von Zeit zu Zeit wichtig, in den Moment zu kehren und einfach nur wahrzunehmen, was gerade um Dich ist? Genau, weil sobald Du Dich auf das Jetzt konzentrierst, bist Du mit Deinen Gedanken und Deiner Energie zentriert. Gestresst bist Du nur, wenn Du zwischen dem was war und dem was sein könnte, hin- und her schwankst. Den Augenblick genießen heißt das Motto.

5. Smartphone ausschalten.

Es klingt beinahe so, als würden wir von einem Weltwunder sprechen, welches niemals eintreten könnte, aber wenn es eintritt, kann es wirklich wahre Wunder bewirken: Das Telefon ausschalten. Wir werden permanent mit Informationen überflutet. Von unserem Umfeld, Firmen, Bands, Institutionen, usw. Die Welt wird definitiv nicht untergehen, wenn Du mal einige Stunden nicht erreichbar bist und wenn Du nicht erfährst, was Mitzi gerade zu Mittag gegessen hat. Du kannst ja dann danach Bilder posten, warum Du nicht erreichbar warst. Doch immerhin bist Du um mehrere Stunden Erholung und Energie reicher.

6. Sport machen.

Ach nein, hör mir aber auf. Sport? Ja, aber nicht irgendeinen Sport. Zu oft gibt es Trends und das Gros macht jetzt Zumba, Yoga oder Fettburning mit YouTube. Die hören aber dann nach einiger Zeit wieder auf wegen Lustlosigkeit und Ausreden und so. Dann gibt es auch noch sehr viele Sportmuffel, die einfach per se auf Bewegung verzichten. Was einfach daran liegt, dass diese noch nicht "ihre Sportart" gefunden haben. Deshalb: Probiere einfach alle möglichen Sportarten aus, um herauszufinden, was Dich wirklich richtig entspannt. Es gibt so viele verschiedene Disziplinen, da ist es klar, dass nicht jede(r) vom selben Sport angetan ist.

7. Mentaltraining.

Hast Du auch öfter Dinge, die Dich auch noch nach der Arbeit beschäftigen? Das ist zwar gut möglich, dass dem so ist, aber Dir nicht zweckdienlich. Du wirst weder dafür bezahlt/bezahlen, noch gelobt, außer vielleicht irgendwann mit einem Burnout. Aus diesem Grund musst Du sehr streng mit Dir sein und jedes Mal, wenn Gedanken aus der Arbeit kommen "Stop" sagen. Hilfreich ist auch, seine Gedanken auf andere Themen zu lenken. Wenn das nicht hilft, schreibe Dir die Dinge auf, die Du als so wichtig empfindest, dass Du sie morgen noch wissen musst.

8. Düfte.

Je nach erwünschter Wirkung, kann man sich an folgenden Düften bedienen. Wer sich erfrischen und anregen will, greift am Besten zu Eukalyptus. Die Stimmung aufhellen kann man mit Zitrone oder Mandarine. Ausgleichend hingegen wirken Düfte wie Zimt oder Lavendel. Jasmin soll den Stress generell lindern. Zu kaufen gibt es diese in Drogeriemärkten, Apotheken oder bei IKEA - letzteres ist eher als Scherz gedacht und eine Anspielung darauf, dass der einfach "alles“ hat. Probiere einfach verschiedene Richtungen aus, nur Du selbst weißt, welche Note was bei Dir bewirkt.

Wir wünschen Dir viel Freude beim Ausprobieren und freuen uns über Feedback, solltest Du eine positive Wirkung verspürt haben.

In diesem Sinne: stress less - live more!

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