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Mein Traumjob und ich – eine Beziehung mit Zukunft?

Jobwelt-Coaching #blog

Die meisten von uns haben einen, einige davon sind damit unzufrieden und doch ist er vom Umtausch ausgeschlossen: der Job. Natürlich kann man kündigen und sich einen anderen suchen. Doch wer garantiert, dass einem der besser gefällt? Zahlreiche Menschen sind in ihrem Job nicht unbedingt zufrieden, sie leben von Freitag bis Sonntag und haben Angst, dass der Montag kommt. Doch nicht immer muss es sein, dass das Außen oder die anderen dafür verantwortlich sind. Wie es sich anfühlt, wenn eine Stelle einfach nicht mehr passt, haben wir hier beschrieben. Jetzt geht es darum, wie Du Dich dabei unterstützen kannst, den für Dich passenden Job zu finden.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass Du eigentlich gar nicht weißt, was zu Dir passt. Vielleicht hattest Du nie richtig Zeit für Dich und hattest keinen Platz für Selbstfindung oder Orientierung. Oder Du hattest nie den Mut, Deinen bisherigen Weg zu überdenken. Du hast es vielleicht nicht anders gelernt: Man macht eine Schule und steigt dann in den Beruf ein. Man bringt zu Ende, was man begonnen hat — auch wenn es ein Studium ist, das Dich gar nicht mehr wirklich interessiert. Oder bist Du gar überfordert von dem riesigen Angebot an Angeboten? Eigentlich alles kein Problem, solange Du Dir selbst die Zeit nimmst und gibst, um Dich besser kennenzulernen und um Dich zu informieren.

Welche Möglichkeiten gibt es, um herauszufinden, welcher Job zu dir passt?

1. Stellenausschreibungen lesen

Inga würde sich gerne als Social Media Managerin bewerben. Bisher hat sich nur redaktionelle Erfahrung. Ob das reicht?

Vielleicht klingt es banal, jedoch kann es wirkliche Wunder bewirken, sich verschiedene Stellenangebote für den potenziellen Traumjob durchzulesen. Somit siehst Du, was der generelle Konsens an Anforderungen ist. Außerdem findest Du meist auch eine Auflistung an Eigenschaften, die Du unbedingt mitbringen solltest. Auch wenn man sich dennoch nicht sehr viel unter dem Berufsalltag vorstellen kann, stehen dennoch wichtige Schlagworte bereits im Jobinserat. Hier siehst Du sofort in einem groben Überblick, ob das zu deiner Persönlichkeit und deinen Vorstellungen passen würde.

2. Soll-Ist-Abgleich

Klaus möchte gerne seine Position im Unternehmen wechseln. Er ist im Bereich Rechnungswesen tätig und ihm ist die Arbeit manchmal zu eintönig. Nach seinem Geschmack hat er zu wenig mit Menschen zu tun. In derselben Firma gibt es auch andere Bereiche. Deshalb würde er längerfristig gerne umsatteln auf Kundenbetreuung. Damit hat er jedoch keine Erfahrung.

Eine gute Möglichkeit ist es, anschließend seine eigenen Qualifikationen mit den erforderten abzugleichen. Kannst Du dir vorstellen, tagtäglich Kundenbeschwerden entgegenzunehmen? Bist Du wirklich kommunikativ? Hast Du Reisebereitschaft? Und hast Du überhaupt gewusst, dass dieser Job sie erfordert?
Anhand der Inserate kannst Du schon Mal grob abschätzen, ob Du bereit wärst, den Job und alles was damit einhergeht, in Kauf zu nehmen. Das ist nämlich ein guter Indikator dafür, dass Du Dich darin sehen kannst. Würdest Du wirklich gerne mit einer Person tauschen, die den Job tagtäglich machen muss?

3. Karriere- und Jobmessen besuchen

Lara hat bald ihr Studium der Pädagogik abgeschlossen und ist sich jetzt nicht sicher, welche Karrieremöglichkeiten ihr eigentlich offen stehen.

Es gibt natürlich unendlich viele Berufe und Berufsbilder. Von vielen hat man wahrscheinlich selbst noch nicht gehört. Vielleicht weißt Du ja selbst noch nicht so ganz, was Du eigentlich willst? Manchmal reicht aber als Anreiz auch schon, dass man merkt, dass man seine Berufung noch nicht gefunden hat. Da können Berufsmessen wirklich gut weiterhelfen. Dort findet man dann diverse Firmen, oder

Ausbildungsanbieter. Außerdem kann man dort wichtige Branchenkontakte knüpfen und neue Menschen aus anderen Bereichen kennenlernen.

4. Praktika machen

Werner arbeitet im psychologischen Bereich mit Menschen, dabei muss er viele KlientInnen auch gelegentlich bei der Pflege unterstützen. Das macht ihm viel Spaß und er würde gerne mehr pflegerisch tätig sein. Doch würde ihm das auch in einem hohen Ausmaß über längere Zeit Spaß machen?

Wenn Du die Möglichkeit hast, ein Praktikum zu machen, nutze sie! Erst wenn man eine Erfahrung selbst gemacht hat, kann man richtig einschätzen, ob der Job zu einem passen würde oder nicht. Von Geschichten, Urteilen anderer und eigenen Vorstellungen, kann man sich zwar ein voraussichtliches Bild erstellen, dieses muss jedoch nicht mit der Realität übereinstimmen. Ein Praktikum gibt Dir in einem begrenzten Zeitraum, Einblick in den Berufsalltag: Was ist Teil des Jobs? Was nicht? Erfüllt es Deine Erwartungen? Wie fühlst Du Dich in der Rolle? Praktika sind auf begrenzte Zeit abgeschlossen und geben einen guten, knackigen Einblick.

5. BerufsvertreterInnen fragen

Pro: Die "Light"-Variante eines Praktikums. Vielleicht kennst Du jemanden in Deinem Umfeld, der bereits in dem Beruf arbeitet. Wenn nicht, kannst Du auch Social Media-Plattformen nutzen, um Dich mit einem Berufsvertreter/ einer Berufsvertreterin auszutauschen. Diese können oft wertvolle Erfahrungen weitergeben.

Contra: Jeder Mensch kann nur aus seiner Sicht der Dinge und aus seiner Wahrnehmung sprechen. Das bedeutet, was jemand anders auf eine bestimmte Art wahrnimmt, muss nicht auch für Dich gelten. Dennoch bekommt man auf jeden Fall einen Einblick in den Berufsalltag und kann all seine Fragen loswerden.

6. Situation durchspielen

Versuche, Dich in die Rolle als beispielsweise Chefsekretärin hineinzuversetzen. Stelle Dir folgende Fragen:
Wie würde Dein Alltag aussehen?
Wann beginnt Dein Tag, wann endet er?

Kannst Du Dir vorstellen, den ganzen Tag die Termine eines anderen zu koordinieren?
Bist Du selbst ein strukturierter Mensch?
Übernimmst Du gerne die Verantwortung?

Hast Du keine Probleme mit strenger Hierarchie?

Die Fragen ändern sich natürlich je nach Berufsbild. Ziel dieser Übung ist es auch, sich ein bisschen hineinzufühlen. Deshalb ist es wichtig, dass Du Dich zuerst um die Punkte davor kümmerst. So fällt es Dir leichter, Dich in der Situation vorzustellen.

7. Berufseignungstests

Mara hat ein paar Tests im Internet gemacht und diese sagen alle was Ähnliches. Sie hat zwar jetzt die Bestätigung, dass ihr Traumjob der richtige sein könnte, weiß aber nicht, was sie weiter anstellen soll.

Von Eignungstests gibt es zahlreiche im Internet. Es ist zwar eine kleine Hilfestellung, das Ergebnis ausgespuckt zu bekommen, jedoch sind viele Menschen dann erst wieder überfordert. In der Psychologie gibt es genauere Verfahren, um die Berufseignung festzustellen. Hierbei wird vor allem auf die Persönlichkeitsmerkmale und Vorlieben eingegangen. Was sie grundlegend von den Tests im Internet unterscheidet, ist die Betreuung danach. Man wird nicht mit dem Ergebnis allein gelassen. Außerdem sind psychologische Tests aussagekräftig und werden nur von ExpertInnen ausgewertet und interpretiert.

8. Berufs- und Karriere-Coaching

Im Coaching kann Dein Anliegen besprochen werden. Vielleicht hast Du schon eine leise Ahnung, weißt aber nicht, wie diese konkreter werden soll? Oder Du kennst Deine eigenen Stärken und Schwächen nicht. Du weißt vielleicht auch schon, welcher Beruf es für Dich sein könnte, hast aber keine Ahnung, wie oder wo Du beginnen sollst. Ein Coaching hilft Dir, auf den richtigen Weg zu kommen - auf Deinen Weg! Für ein gutes Berufsleben.

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