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Barrieren überwinden zwischen Deinen Stärken und Dir – Eine Kurzanleitung

Jobwelt-Coaching #blog

"Du selbst zu sein, in einer Welt die Dich ständig anders haben will, ist die größte Errungenschaft." - Ralph Waldo Emerson

Von klein auf werden wir zu dem Menschen gemacht, der wir heute sind. Durch die Schullaufbahn, durch unsere Hobbies, unsere Freunde und vor allem durch unsere Familie. Mit viel Glück haben wir Eltern und eine Umgebung, die unseren Charakter und die mit ihm einhergehenden Stärken und Bedürfnisse erkennt und dementsprechend fördert. Haben wir weniger Glück, müssen wir ein Leben lang nach einem falsch vermittelten Bild von uns existieren und abseits unserer Stärken unser Dasein fristen. Kennst Du eigentlich schon Deine Talente? Und nutzt Du diese auch zu Deinen Gunsten?

Bevor wir unsere Stärken erkennen können, helfen folgende 5 Punkte sehr gut, um vorweg zu selektieren, ob ein "Talent" wirklich aus uns entspringt, oder nicht. Diese Fehler werden häufig begangen:

Differenzierung Selbstbild - Fremdbild

Sagt Dir Deine Familie schon seit Du denken kannst, wie toll Du denn nicht als Vereinsobmann bist und dass Du so ein belastbarer Mensch bist? Du selbst siehst Dich aber überhaupt nicht so und führst dieses Amt nur aus, weil "das schon immer so war" oder "Du niemanden enttäuschen willst"? Dann hast Du starke Indizien dafür, dass Du nicht Dich selbst und Deine wahren Stärken lebst. Sondern die Vorstellungen, Wünsche und Projektionen anderer Menschen. Vielleicht bist Du eigentlich ein sehr sensibler Mensch und magst es gar nicht, so viel Verantwortung zu haben. Es wird Zeit, dass Du Dich fragst, wie Du Dich selbst siehst. Die eigene Sicht hat immer Vorrang, denn nur Du bist seit Deiner Geburt jeden Tag mit Dir zusammen uns kannst wissen, wie es wirklich um Dich bestellt ist.

Übermäßige Identifizierung

Kennst Du Personen, denen man nachsagt, diese und jene Eigenschaft sei besonders stark ausgeprägt? So stark, dass ein Mix aus einem vielseitigen Charakter gar nicht möglich ist? Ganz nette Personen sind hier ein gutes Beispiel. Jene die niemals böse sind, sich nie beschweren und immer alles für jeden tun. Quasi Mutter Teresa, nur nicht aus reinem Herzen. Natürlich gibt es Personen, die in dem total aufgehen, oft steckt aber auch eine Selbstverleugnung hinter solch einer Einseitigkeit. Und wer ist niemals forsch, wütend oder anderer Meinung? Eine Person, die "immer nur so" ist, identifiziert sich also so stark mit einem Idealbild, dass sie sich nicht voll und in all ihren Facetten lebt. Somit ist auch klar, dass sie ihre Talente und Stärken untergräbt.

Selbstwertsteigerung

Sicher kennt Ihr alle noch den "Coolen" aus der Schule. Den, dem alles egal war. Der keine Grenzen kannte und nach Außen total abgebrüht wirkte. Wenn er Aufmerksamkeit für seine Streiche bekam, wurde er beim nächsten Mal noch lässiger und abgebrühter. Doch was steckt hinter einem Verhalten, das rein danach ausgerichtet ist, um Aufmerksamkeit und Bestätigung zu bekommen? Selbstunsicherheit. Eine Person, die Charaktereigenschaften oder vermeintliche Stärken "hat", nur um nach Außen etwas darzustellen, tut dies nur, um den eigenen Selbstwert zu steigern. Sie tut das nicht aus innerer UÜberzeugung und Stärke.

"Antrainierte" Stärken

Eltern wollen eigentlich das Beste für ihre Kinder. Deshalb fördern sie diese nach eigenem Gefühl und Ermessen. Oft geht das gut und die Stärken der Sprösslinge, stimmen mit den Zielen der Eltern überein. Manchmal kommt es aber auch vor, dass Kinder andere Vorstellungen oder Stärken hätten, diese aber unentdeckt bleiben und nicht dementsprechend gefördert werden. Wenn Du also in Deiner Kindheit beispielsweise auf Musikalität geschult wurdest, obwohl Du eigentlich viel lieber Sportler geworden wärst, kann Dich das ein Leben lang begleiten.

Wie kannst Du also Deine wahren und eigenen Talente und Stärken finden?

1. Höre auf Dein Gefühl!

Egal was der Verstand sagt, höre auf Dein Gefühl. Wenn Du beim Steine sammeln im Wald Spaß hast und dabei alle rund um Dich vor Glück verzauberst, mach es zu Deiner Leidenschaft, mach es zu Deiner Priorität. Wenn Du hinter dem stehst, was Du tust, kannst Du auch andere dafür begeistern. Einfach so, ohne Dich zu verstellen.

Egal was andere sagen, oder Dein Verstand sagt: Dein Gefühl wird Dich nicht belügen!

2. Was kannst in Deinem Bekanntenkreis nur Du?

Denke nach: Gibt es etwas, worum Dich Deine Leute immer wieder bitten, weil nur Du es kannst? Oder weil Du es am besten kannst? Es ist auch möglich, dass Du in Deinem Freundeskreis die verlässlichste/kritischste/lustigste/intelligenteste Person bist. Finde heraus, was Dich für andere ausmacht. Gleiche ab, ob Du dem zustimmst. Falls Du noch nie Feedback bekommen hast, frage einfach nach. Niemand wird Dich beißen (hoffentlich!).

Notiz: Du bist einzigartig in der Zusammensetzung Deiner Stärken und Schwächen. Nutze dies!

3. Probiere Dich aus!

Probiere Dich in verschiedenen Tätigkeiten aus. Oder bringe Dich in Situationen, in denen Du noch nie zuvor warst. So kannst Du schauen, was Dir gefällt: Vielleicht ist es ja etwas, womit Du nie gerechnet hättest. Aus der Ferne etwas zu beurteilen, ist oft falsch. Vielen Dingen begegnet man mit Vorurteilen, stellt sie sich anders vor oder traut sie sich selbst nicht zu. Nur was man probiert hat, kann man ausschließen (bitte nicht auf kriminelle Aktivitäten beziehen!)

Gehe nach dem Ausschlussprinzip vor. Auch "schlechte" Erfahrungen sind gute, denn sie lehren Dich, was nicht für Dich oder zu Dir passt!

4. Wofür brennst Du?

Es gibt die unterschiedlichsten Dinge, für die man sich begeistern kann. Der Eine geht auf, wenn er vor 1000 Menschen reden darf, die Andere kriegt Atemnot und würde lieber in einem Becken voll Skorpione baden, als sich auf eine Bühne zu stellen. Manche Leute sitzen gerne still und heimlich im Kämmerlein, um dann nach Monaten ein Forschungsergebnis zu präsentieren. Andere wiederum vergehen, wenn sie nicht regelmäßig Kontakt mit anderen haben und blühen total auf, wenn sie mit anderen kommunizieren.

Frage Dich "Was würde ich auch machen, wenn mich niemand dafür bezahlt?“

5. Wovon träumst Du schon immer?

Manche sagen zwar "Träume sind Schäume", aber das stimmt nur zum Teil. Wer träumt, an seine Visionen glaubt und Schritt für Schritt dafür arbeitet, wird sie auch in die Realität verwandeln. Oft scheitert es jedoch schon am "träumen" an sich. Das Leben bietet oft keinen Platz dafür und man hat aufgegeben, an ein besseres Morgen, an sich und seine Hoffnungen zu glauben. Doch wenn Du tief in Dich hörst, wirst Du sie wiederfinden, Deine Visionen. Nimm Dir Zeit, es wird sich lohnen!

Erinner' Dich doch mal an Deine Kindheit - alle Kinder hatten Träume: Welche waren Deine?

Wenn Du Deine Stärken nicht gut genug kennst, oder Dir unsicher bist, kontaktiere uns einfach. Gemeinsam finden wir Schritte, wie Du Deine Stärken und Talente am besten nutzen kannst. Für Dich und für ein gutes Berufsleben. Schreib' einfach an (mehr...)

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